Unsere Herde
Hinter Sheeplove stehen Ouessantschafe mit Namen, Familienbeziehungen und ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Diese Seite ist deshalb mehr als eine Namensliste: Sie hilft dabei, die Tiere wiederzuerkennen, die in unseren Beiträgen und Schafsgeschichten immer wieder auftauchen.
Merlin – der ruhige Mittelpunkt
Merlin ist weiß und fällt schon durch seine großen Hörner auf. In der Herde wirkt er häufig ruhig und souverän. Er ist nicht derjenige, der aus jeder Situation ein Abenteuer machen muss – und gerade deshalb ist er für viele Geschichten ein schöner Gegenpol zu den neugierigeren Tieren.
Molly und Mini – zwei schwarze Schwestern
Molly und Mini sind Schwestern und beide schwarz. Molly ist die Mutter von Moritz und Nicky. Mini ist Carlos Mutter. Solche Familienbeziehungen bleiben im Herdenalltag interessant, weil man immer wieder beobachten kann, welche Tiere Nähe suchen und welche mit der Zeit selbstständiger werden.
Moritz und Nicky
Moritz und Nicky sind Mollys Kinder und beide schwarz. Moritz trägt Hörner, Nicky nicht. Auch wenn Tiere aus derselben Familie stammen, entwickeln sie nicht automatisch denselben Charakter. Genau diese Unterschiede machen das Beobachten einer kleinen Herde spannend.
Carlo – lieber erst einmal schauen
Carlo ist schwarz und Minis Sohn. Er gehört eher zu den zurückhaltenden Schafen. Während andere schon prüfen, was am Tor oder an einem neuen Gegenstand los ist, beobachtet Carlo gern erst einmal. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass Vorsicht und Ruhe genauso zum normalen Herdenverhalten gehören wie Neugier.
Bibi, Carla und Jessie – drei Generationen
Bibi gehört zu den älteren Tieren dieser kleinen Familienlinie. Ihre Tochter Carla ist braun-blond, ebenso Carlas Tochter Jessie. Jessie ist lebhaft und bringt Bewegung in viele Situationen. An solchen Familiengruppen lässt sich gut beobachten, dass Verwandtschaft zwar sichtbar bleibt, jedes Tier aber trotzdem seinen eigenen Charakter entwickelt.
Rocko – neugierig und voller Ideen
Rocko ist hellbraun-schwarz gefleckt und hat einen weißen Schwanz. Er ist vorwitzig, aufmerksam und oft dort zu finden, wo gerade etwas Interessantes passiert. Rocko und Carlo sind Halbbrüder und haben denselben Vater. Im Verhalten könnten sie trotzdem kaum unterschiedlicher wirken.
Coco und Liese
Coco ist weiß, Liese braun-blond. Auch sie gehören fest zu unserer Herde und tauchen in Beobachtungen und Geschichten immer wieder auf. Gerade bei mehreren Tieren mit ähnlicher Größe lernt man schnell, nicht nur auf Fellfarben zu achten, sondern auch auf Haltung, Bewegung und typische Gewohnheiten.

Warum wir die Tiere beim Namen nennen
Namen sind für uns nicht nur praktisch. Sie helfen dabei, genauer hinzusehen. Wenn man weiß, wie ein bestimmtes Schaf normalerweise läuft, frisst, ruht oder auf Veränderungen reagiert, fallen Abweichungen schneller auf. Das tägliche Beobachten ersetzt keine Untersuchung, ist aber ein wichtiger Teil verantwortungsvoller Tierhaltung.
Mehr aus dem Herdenalltag
Wenn du die Persönlichkeiten hinter den Namen weiter kennenlernen möchtest, lies Ouessantschafe: Charakter und Wesen in der kleinen Herde oder Schafe beobachten: Was man im Herdenalltag entdecken kann. In den Schafsgeschichten wird es etwas erzählerischer.